Hintergrund

Wenn die “Achter” stören: Weisheitszähne entfernen wir in Emmendingen schnell und sicher

Unsere Weisheitszähne sind ein Relikt aus der Vergangenheit. In der Steinzeit aßen unsere Ahnen härtere und zähe Speisen. Die zusätzlichen Backenzähne waren ein Vorteil. Heute finden sie in unseren kleineren Kiefern häufig keinen Platz.

Müssen Ihre Weisheitszähne raus? Nach einer gründlichen Diagnose ziehen wir diese schnell und sicher unter lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose.

Ihre Weisheitszähne sollten wir entfernen, wenn …

  • … sie quer im Kiefer liegen und auf Nachbarzähne drücken
  • … durchbrechende Weisheitszähne Ihre Zahnreihen verschieben
  • … sie sich entzünden oder Schmerzen verursachen

Sind Sie unsicher, ob Ihre Weisheitszähne besser heraus sollten?
Ein einfaches Röntgenbild gibt hier Aufschluss.

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Wie entfernt der Oralchirurg die Weisheits­zähne?

Die Weisheitszähne nennen wir in Medizinersprache “Achter”. Denn wir zählen die Zähne durch:

  • Dafür teilen wir den Ober- und Unterkiefer in jeweils zwei Hälften und vier Quadranten.
  • Ein erwachsener Mensch hat in der Regel 28 Zähne, sieben in jedem Quadranten.
  • Es sei denn, die “Achter” brechen durch. Nicht jeder Mensch hat Weisheitszähne und manche haben nur einen oder zwei von vieren.

Die “Achter” sind Nachzügler. Sie brechen erst durch, wenn wir “alt und weise” sind. Meist ist das zwischen dem 16. bis 25. Lebensjahr.

Weisheitszähne liegen tief im Kiefer und haben lange Wurzeln. Deshalb entfernen wir sie in einem kleinen chirurgischen Eingriff. Für uns ist diese Operation tägliche Routine.

So läuft der Eingriff ab:

  1. Zuerst betäuben wir die Stelle in Ihrem Mund örtlich. Je nachdem, wie viele Zähne wir ziehen, bieten wir Ihnen zusätzlich einen Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose an.
  2. Wir ziehen die Zähne und vernähen die Wunde das dauert circa eine halbe Stunde.
  3. Nach dem Eingriff können die Stellen leicht schmerzen. Sie erhalten von uns Schmerzmittel und Informationen zum Verhalten nach einer Operation.
  4. Ungefähr 10 Tage nach dem Eingriff sehen wir uns die Wunden an und ziehen die Fäden.

Wünschen Sie eine Vollnarkose?

Hier erfahren Sie mehr:

FAQ:
Antworten auf Ihre häufigsten Fragen

Ist die Weisheitszahn­entfernung schmerzhaft?

Jeder Mensch empfindet Schmerz anders. Grundsätzlich ist der Eingriff schonend und schmerzarm. Sie erhalten eine örtliche Betäubung. Sind Sie Angstpatientin oder Angstpatient? Müssen wir gleich mehrere Zähne ziehen? In diesen Fällen bieten wir Ihnen einen Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose an. So bekommen Sie gar nichts mit.

In den ersten 1 bis 2 Tagen nach der Operation kann Ihr Gesicht leicht anschwellen. Auch blaue Flecken an den Wangen sind normal. Sie erhalten von uns Schmerzmittel für zu Hause. Kühlen Sie Ihre Wangen in den ersten 24 Stunden.

Was kann ich nach dem Eingriff essen?

Das kommt darauf an, wie viele Zähne wir ziehen. In den ersten 2 bis 3 Tagen empfehlen wir Ihnen weiches Essen. Verzichten Sie auf harte oder krümelige Speisen, das schont die Wunde.

Auch auf heiße Speisen und Getränke, Koffein oder Alkohol sollten Sie ein paar Tage verzichten. Sie erhalten von uns individuelle Informationen für zu Hause.

Wie pflege ich meine Zähne nach der OP?

Versuchen Sie, alle gut erreichbaren Zähne normal zu putzen. Sparen Sie die Wunde aus. Eine antibakterielle Mundspülung unterstützt die schnelle Wundheilung. Spülen Sie in den ersten Tagen vorsichtig, um die Nähte nicht zu strapazieren.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?

In der Regel eine Woche. Nach 10 Tagen sehen wir uns die Wunde noch einmal an und ziehen die Fäden.

Wer zahlt die Weisheitszahnentfernung?

Alle Krankenkassen zahlen den Eingriff. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Vollnarkose nur, wenn diese medizinisch notwendig ist.

Haben Sie noch Fragen?

Gerne beraten wir Sie in unsere Praxis.